"Musik mit hoher Sinnlichkeit"

 

Von Chr. Schulte im Walde

 

"Münster. Sie haben eine lange Tradition, die "kirchenmusikalischen Vespern" in der Heilig-Kreuz-Kirche. (...)

Am vergangenen Sonntag standen Violine und Klavier im Mittelpunkt. Per se kein unbedingt wahnsinnig aufregendes Instrumenten-Doppel. In diesem Fall aber doch - dank der Programmgestaltung, die sich Godela Bozzetti (Violine) und Friedemann Dipper (Klavier) hatten einfallen lassen. (...) Mozart, Bach alt, Bach jung - dies die Trias, mit der Bozzetti und Dipper eine gute Konzertstunde lang aufhorchen ließen. Wobei Mozarts Lamentatio auf seine verstorbene Mutter - die e-moll-Sonate KV 304 - von besonders tiefer Wirkung war. Überaus gepflegt klang indes jeder Takt dieser Vespermusik, bei der die beiden Interpreten erst einmal mit der halligen Kirchenakustik umzugehen hatten. Das gelang sehr gut. Und wessen Sitzplatz möglichst nahe an den Musikern verortet war, bekam alles mit, auch die filigranen Strukturen des alten Bach, die ausdrucksvollen Phrasen des jungen und die von Mozart sowieso. Eine Klangwelt, in der sich Godela Bozzetti und Friedemann Dipper offensichtlich ganz zu Hause fühlten. Großer Beifall des Publikums."

 

Westfälische Nachrichten, 11. Juli 2017

 

 

"Klangvariationen"

 

"Havixbeck. Im Zentrum stand Musik von Carl Philipp Emanuel Bach, eingerahmt von Kompositionen seines Vaters Johann Sebastian Bach und Wolfgang Amadeus Mozart. Souverän und schön vorgetragen von Godela Bozzetti an der Violine und Friedemann Dipper am Klavier. (...) Godela Bozzetti und Friedemann Dipper haben sich diesen ähnlichen und doch eigenständigen Klangvariationen angenommen und die Stile aus Barock und Wiener Klassik einwandfrei dargeboten. Teilweise energisch, teilweise spielerisch leicht, sowie hier und da ganz klassische Einschläge, sind sie der Welt Carl Philipp Emanuel Bachs vollends gerecht geworden."

 

Westfälische Nachrichten, 1. November 2016

 

 

"Musikalischer Vergleich von Vater und Sohn Bach in der Martinskirche"

 

"Spenge. (...) Neben Sonaten von Vater und Sohn Bach stellten die beiden Musiker solche von Mozart und zeigten die Unterschiede, aber auch die Gemeinsamkeiten in Form und Melodik heraus. Die Musik von Carl Philipp Emanuel Bach klingt weicher, " während Johann Sebastian Bach sehr anspruchsvolle, komplizierte Stücke geschaffen hat, hatte der Sohn den Mut zur Emotionalität und es macht unglaublich viel Spaß, seine Werke zu spielen", betonte Friedemann Dipper. Musik sei wie eine Sprache, ergänzte Godela Bozzetti und durch die Beschäftigung mit Carl Philipp Emanuel Bach verstehe man auch die anderen Komponisten besser."

 

Stefanie Boss, Neue Westfälische, 30. Januar 2017

 

 

"Kammerkonzert-Premiere im Beiboot"

 

"Langeoog. (...) Unter dem Titel "Die Entdeckung der Empfindsamkeit" wurden dann auch Töne für jede Gefühlslage angeschlagen, mitreißend erläutert von dem Pianisten Friedemann Dipper. (...) Ein anspruchsvoller Abend - der mit langem Applaus und drei "Vorhängen" belohnt wurde."

 

Mayk D. Opiolla, Langeoog News, 18. April 2018

 

 

 

"Variationen mit virtuosen Akzenten"

 

"Warendorf. Ihre Entscheidung gegen "Warendorf-Live" dürften die Klassik-Freunde kaum bereut haben, und das war das Verdienst von Godela Bozzetti (Violine) und Friedemann Dipper (Klavier) (...). Nach der Pause kam Carl Philipp Emanuel noch einmal zu Wort (...). Dort blühte das Duo in besonderer Weise auf. Die Violine gewann erheblich an Leichtigkeit, das Klavier erdrückte niemals ihr graziles Spiel."

 

Dr. Ekkehard Gühne, Die Glocke, 10. September 2018